Kirchlinteln


Kirchlinteln wird oft als das „Tor zur Lüneburger Heide“ bezeichnet, befanden sich doch noch bis zum Beginn dieses Jahrhunderts rundherum zahlreiche zusammenhängende Heideflächen. Nach und nach wurden dann viele Flächen mit dem Tiefpflug umgebrochen und zu Ackern, Wiesen, Weiden und Wäldern umgestaltet. So wurde seinerzeit in Gemeinschaftsarbeit das Hingstmoor mit Kiefernsamen angesäht. Kirchlinteln ist noch heute von schönen Wäldern umgeben. Nahe am Ort liegen das Bergholz, der Rehm und der Lindhoop. Der Name Lintlo wird 1123 erstmals in einer Urkunde erwähnt, später werden Kerklintloh und Großlinteln genannt. Von der Kirche ist überliefert, daß die Truppen Tillys im Dreißigjährigen Krieg zwei Glocken geraubt haben sollen. 1669 wurde Pastor Busch mit seiner Familie ermordet und das Pfarrhaus in Brand gesetzt. 1786 vernichtete ein Großfeuer das Pastorenhaus, das Pfarrwitwenhaus und mehrere Häuser in Kirchlinteln. 1798 wurde eine neue Kirche auf einem Hügel in der Mitte des alten Dorfes errichtet, nachdem die alte zu klein geworden war.

Bei den Kampfhandlungen am 16. April 1945 sind in Kirchlinteln die Wohnhäuser und teilweise auch Wirtschaftsgebäude von folgenden Einwohnern abgebrannt: Rohde, Spehling, Bentrup, Grieme, Lindhorst, Lohmann, Erasmie, Uphoff (jetzt Rippe), Kettenburg, Kregel, Prüsse und die Dampfmühle. Bei den Kämpfen um Kirchlinteln sind 11 junge deutsche Soldaten gefallen.
Quelle: Günter Lühning und Hermann Meisloh – Kirchlinteln mit seinen 17 Ortsteilen (1983)


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