Schafwinkel

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Schafwinkel wird 1385 als Schapwinkele genannt. Schafwinkel soll seinen Namen von den Fuhrleuten erhalten haben. Hier, wo früher ein Schafstall stand, machte der Weg eine Biegung – also der Winkel am Schafstall. Um 1540 soll es in Schafwinkel nur zwei Höfe gegeben haben. Bienen und Heidschnucken wurden hauptsächlich gehalten. Durch Aufteilung und Verkäufe wurden später neue Höfe geschaffen. Der ehemalige Lehrer in Odeweg, Herr Markgräfe, schreibt:

Zu Schafwinkel gehörten die Halbmeierhöfe:
Nr. 1 Kasten, der Hof wurde verkauft und der damalige Besitzer ist nach Schlesien verzogen.
Nr. 2 Norden (Jochens) später Hüner
Nr. 3 Diercks (Oelfken) jetzt Maxrath.

Die Molkerei in Schafwinkel wurde 1927 in Betrieb genommen. Besonders die Sahne hat die Molkerei Schafwinkel weithin bekannt gemacht. Nach einem Zusammenschluss der Molkereien Verden und Schafwinkel hat die Molkerei heute den Namen „Aller-Milchwerk“. Von einem Privatbetrieb wird in Schafwinkel „Harzer Käse“ hergestellt. Bedingt durch die Lage ist Schafwinkel stark nach Jeddingen, Visselhövede und Kirchwalsede (Kreis Rotenburg) ausgerichtet. Schafwinkel gehört zu der Kirchengemeinde Kirchwalsede im Nachbarkreis.
Quelle: Günter Lühning und Hermann Meisloh – Kirchlinteln mit seinen 17 Ortsteilen (1983)