Hohenaverbergen

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Auf einer Geesthöhe liegt das Dorf Hohenaverbergen. In diesem Ortsnamen spiegelt sich die Lage auf einer Höhe bzw. auf Bergen wieder: um 1320 Honoverbergen, 1385 Hogenoverberge, 1548 Hogen Averbergen und seit 1600 Hohenaverbergen. Aus dem ehemaligen kleinen Dorf mit 22 Feuerstellen um 1600 ist durch die Erschließung von Neubaugebieten in den letzten Jahrzehnten ein aufstrebender Ort mit 758 Einwohnern geworden. Durch die Entdeckung der Urnenfelder, der Steinbeile, Hügelgräber und anderer Funde aus der Steinzeit wird die schon frühe Besiedlung im Dalsch bewiesen. Heute weist eine Tafel auf die Kultstätte im Dalsch hin. Von hier aus hat man einen herrlichen Blick in westlicher Richtung auf die Allermarsch. In der 881 Hektar großen Gemarkung befindet sich in der Hasenheide ein Kinderferienlager und mit dem Turnierplatz des Reitvereins „Graf von Schmettow“ eine der schönsten ländlichen reitsportlichen Anlagen im norddeutschen Raum. 1600 zählte das Dorf ganze 22 Feuerstellen, 1821 waren es 29 und 1883 33 Feuerstellen. Einige Jahrzehnte später war die Einwohnerzahl sogar rückläufig: 213 Einheimische wohnten am 1. 1. 1949 in Hohenaverbergen. Durch 43 Evakuierte und 165 Flüchtlinge, die in Hohenaverbergen eine neue Heimat fanden, stieg die Einwohnerzahl insgesamt jedoch auf 421 und betrug 1967 bereits 598. An der Entwicklung der Einwohnerzahl lässt sich bereits der Aufschwung des Dorfes erkennen; so dass auch der Wohnungs- und Straßenbau vorangetrieben wurde. 
Quelle: Günter Lühning und Hermann Meisloh – Kirchlinteln mit seinen 17 Ortsteilen (1983)